Was sind IDN-Domains?

IDN ("Internationalized Domain Names") sind Domainnamen, die durch die Zeichen einer bestimmten Sprache dargestellt werden (z.B. Umlaute wie ä, ö oder ü). Auf den Domainnamen in der jeweiligen Sprache folgt die TLD-Endung (z.B. .de oder .com).

Die Einführung der IDNs war und ist je nach Registry unterschiedlich geplant. Eine Übersicht entnehmen Sie dem separaten PDF, welches Sie am Ende des Artikels herunterladen können.

Welche Sprachen bzw. Sonderzeichen sind möglich?

Die Verfügbarkeit ist von Unicode abhängig. Unicode unterstützt alle Sprachen, die in den folgenden Schriften geschrieben werden können: Lateinisch, Griechisch, Kyrillisch, Armenisch, Hebräisch, Arabisch, Syrisch, Thaana, Devanagari, Bengali, Gurmukhi, Oriya, Tamil, Telegu, Kannada, Malayalam, Sinhala, Thai, Laotisch, Tibetanisch, Myanmar, Georgisch, Hangul, Äthiopisch, Cherokee, Kanadische Aboriginal Syllabics, Ogham, Runic, Khmer, Mongolisch, Han (Japanische, Chinesische, Koreanische Ideogramme), Hiragana, Katakana, Bopomofo und Yi.

Beachten Sie jedoch, dass die jeweilige Registry bestimmt, welche Unicodezeichen innerhalb einer TLD zugelassen werden. Hier gibt es künftig fast immer Einschränkungen, die individuell zu klären sind.

Wie kann ich IDNs registrieren?

Grundsätzlich ist bei der Registrierung nichts besonderes zu beachten. und es entstehen keine Zusatzkosten. Setzen Sie sich mit dem Service-Team in Verbindung, um Ihre Bestellung aufzugeben.

Für .de-Domains hat DENIC eine Liste der erlaubten Zeichen veröffentlicht: Insgesamt handelt es sich dabei um 92 zusätzliche Buchstaben..

Beachten Sie auch die Status Informationen in unserer separaten PDF Datei. TLD-Endungen, die hier nicht gelistet sind stehen zur Zeit noch nicht zur Verfügung. Details hierzu erteilt auf Anfrage das Service-Team. Dieser Eintrag wird fortlaufend ergänzt und aktualisiert, sobald sich verbindliche Neuerungen ergeben.

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